deutsch english ukraine czech polish

Umsetzung der EU-VOC-Verordnung

Mit Rat und Tat von 3H

Die EU-VOC-Verordnung wurde im August 2001 als
31. Bundes-Immissionsschutzverordnung (31. BIm SchV) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist seitdem geltendes deutsches Recht. Mit der Einführung haben sich die gesetzlich definierten Anforderungen durch neue Grenzwerte für Emissionen und die Verwendung von Lösemitteln für viele Unternehmen der Lackindustrie und die Verarbeiter von Lacken drastisch verändert. Am 31. Oktober 2013 lief jetzt die Übergangsfrist für Anlagen zur Beschichtung von Holz und Holzwerkstoffen aus.

3H-Lacke widmet sich bereits seit mehr als einem Jahrzehnt sehr intensiv der durch die VOC-Richtlinie entstehenden Problematiken. Als Spezialist für Lacklösungen für die Möbelindustrie berät und unterstützt 3H seine Kunden in allen Fragen rund um die Einhaltung der in der Richtlinie geforderten Grenzwerte. Eine kompetente Beratung ist deshalb wichtig, weil gerade bei industriellen Lackierverfahren Techniken und Materialien angewandt werden, die in jahrelanger Entwicklung aufeinander abgestimmt wurden und bei denen jede Veränderung des Prozesses Zeit und Kosten erfordern würde.

Die Frage, welche Maßnahmen notwendig sind, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, beantwortet 3H-Lacke für die Möbelindustrie u.a. mit wasserverdünnbaren Lacksystemen, die als Alternativprodukte für lösemittelhaltige 1K- und 2K-Lacke eingesetzt werden. Einen ungleich größeren Anteil an der Reduzierung der VOC’s in der Möbelbeschichtung steuern die lösemittelfreien bzw. -armen UV-Lacksysteme bei, die neben ihrer Fähigkeit zu hoher Produktionsleistung (m²-Fläche mit Walzlackierung) auch noch hochwertigste Lackierungen erzielen. Alle können farblos oder farbig sein und sind für alle bisher gestellten Anforderungen an Lackiertechnik und Oberfläche verwendbar.

Das gilt sowohl für die isolierende Beschichtung von MDF-Platten  bzw. Kanten, als auch für die besonders auf die Anfeuerung getrimmten Lacke, die in ihrer Eigenfarbe besonders für dunkle Hölzer geeignet sind. Sie alle können auch als Zwei- oder Mehrschichtlacke verarbeitet werden. Sehr gute Fülle und guter Verlauf, hohe Deckkraft, schnelle Trocknung, gute Standfestigkeit sowie eine ausgezeichnete Schleifbarkeit sind gewährleistet.

Nach ihrer Trocknung können Hydrolacke auch mit konventionellen lösemittelhaltigen Lacken (NC-, 2K-PUR-, UV-Lacke) ablackiert werden. Diese Lackierungen sind sehr schnell trocknend und sind sofort stapelbar. Die so erzielten Oberflächen zeichnen sich durch eine sehr gute Fülle und Haptik aus. 2K-Lacksysteme auf Basis wassermischbarer Polyacrylate sind nach Härtung mit einem Isocyanat besonders für Oberflächen geeignet, die starken chemischen und physikalischen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Neben einer hohen Oberflächengüte lassen sich mit diesen Lacken optisch sehr ansprechende Lackfilme erzielen, die durch einen feinen Griff überzeugen. Dabei garantiert die optimale Lichtechtheit lang anhaltenden Schutz.

Gar keine bis geringe Lösemittelanteile bei Hydrolacken bieten eine echte Alternative zu konventionellen, auf Lösemitteln basierenden 2K-Lacken, um Möbeloberflächen umweltschonend zu verschönern und zu schützen. 3H-Lacke hat die Antworten auf alle Fragen in der industriellen Lackiertechnik.